
Der Stammbaum der Familie Castell lässt sich bis in die Anfänge des hohen Mittelalters zurückverfolgen. Im Jahre 1057 wurde der Edelfreie Rupert als erster Ahnherr urkundlich erwähnt. Er nennt sich wenig später nach seinem Stammsitz »de Castello«. Seit 1202 gehört die Familie zum Reichsgrafenstand und wird 1901 in den erblichen bayerischen Fürstenstand erhoben.
Die Familien Castell-Castell und Castell-Rüdenhausen sind neben ihrem Engagement in ihrer Bank seit Generationen eng mit der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Weinbau verbunden. Das Weingut Fürstlich Castell'sches Domänenamt, zu welchem unter anderen die Lagen Hohnart, Schlossberg und Kugelspiel gehören, geht auf eine bis vor das 13. Jahrhundert reichende Winzertradition zurück. Die erste Silvaner-Rebe Deutschlands wurde 1659 nachweislich in Castell angepflanzt.
In der Fortführung dieses Erbes haben die Fürsten zu Castell immer den Kern der Aufgabe gesehen, die ihnen von ihren Vätern übertragen wurde.
Mit Respekt und Verantwortungsbewusstsein wird das, was über viele Jahrhunderte geschaffen wurde, erhalten und an kommende Generationen weitergegeben – für unsere Nachkommen und als Sicherheit für unsere Kunden.
Bild:
Albrecht Fürst zu Castell-Castell (vorne),
Johann-Friedrich Fürst zu Castell-Rüdenhausen (Mitte),
Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell (rechts) und
Otto Erbgraf zu Castell-Rüdenhausen (links).
