07.05.2020 - Breite Aufstellung bildet solides Fundament

  • Kapitalmärkte in 2019 stark volatil
  • Gesteigertes Jahresergebnis von 3,5 Mio. Euro
  • Stabile Kernkapitalquote von knapp 13 %


Die Fürstlich Castell’sche Bank konnte trotz der widrigen Umstände im Jahr 2019 ihr Jahresergebnis steigern. Das Jahr war geprägt durch wechselhafte Verhandlungen zum Brexit, dem aufkeimenden Handelsstreit zwischen den USA und China, der Klimadebatte und am Ende von den ersten dunklen Wolken der sich abzeichnenden Coronapandemie. „Das Zinsergebnis der Bank lag im Geschäftsjahr 2019 nur leicht unter den geplanten Werten. Einem geringeren Kreditvolumen stand im Planvergleich eine verbesserte Zinsspanne gegenüber. Das anhaltend niedrige Zinsniveau ist nach unserer Bewertung eine wesentliche Ursache für den unverändert intensiven Wettbewerb am Markt und mit ein Grund für die schwierigen Rahmenbedingungen im zinstragenden Geschäft“, so Klaus Vikuk, Vorstandsmitglied der Fürstlich Castell’schen Bank. Aufgrund der sehr starken Wettbewerbssituation in der Stammregion der Fürstlich Castell’schen Bank war das Provisionsergebnis leicht rückläufig und lag unter Plan. Die Performance der aktiv gemanagten vermögensverwaltenden Produkte hat sich durchgehend positiv entwickelt. Der konsequente risikoorientierte Ansatz zum Vermögenserhalt stellt den dauerhaften, realen Werterhalt in den Mittelpunkt.

Der Jahresüberschuss wurde von 2,8 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro gesteigert. Der Gewinn wird komplett thesauriert. Die Kernkapitalquote liegt weiterhin bei rund 13 Prozent und befindet sich im Vergleich zu anderen Banken auf einem soliden Niveau. „Es ist uns wichtig, dass die Bank weiterhin robust aufgestellt ist. Deshalb belassen wir den Gewinn zur weiteren Eigenkapitalstärkung komplett in der Bank und schütten ihn nicht aus. In Zeiten der Coronapandemie sind wir ein stabiler Partner unserer Kunden, um mit ihnen gemeinsam die Zukunft zu planen. Die beiden Säulen Firmenkundengeschäft und Vermögensverwaltung sind wichtig für die Weiterentwicklung unserer Bank und wir wollen weiterhin stark in der Region verankert sein“, so S.D. Ferdinand Fürst zu Castell-Castell und S.D. Otto Fürst zu Castell-Rüdenhausen.

Das angelaufene Jahr 2020 verläuft mehr als turbulent. Die weltweit nahezu gleichzeitig auftretende Pandemie und die Ungewissheit über die Schwere und Dauer verunsichern die Realwirtschaft. Momentan scheinen sich die Kapitalmärkte davon erst einmal abkoppeln zu können. „Die Fürstlich Castell’sche Bank handelt verantwortungsvoll und achtet stark auf das Risikomanagement und Kostendisziplin. Wir verfolgen intensiv, wie wir unsere Kunden in dieser Krise nachhaltig unterstützen können“, Dr. Pia Weinkamm, Vorstandsmitglied der Fürstlich Castell’schen Bank.