12.05.2020 - Gemeinsam durch die schwierige Situation

  • Mitarbeiter der Bank unterstützen das Weingut

Die aktuelle Situation stellt gerade auch unsere Landwirtschaft aufgrund der fehlenden Saisonarbeitskräfte vor eine sehr große Bewährungsprobe. Da auch das Fürstlich Castell’sche Domänenamt mit derartigen Problemen kämpft, hat die Bank ihre Unterstützung angeboten.

Am Samstag, 9. Mai halfen daher etwa 20 Mitarbeiter der Bank im Weinberg kräftig mit.

„Wir freuen uns sehr über das Angebot der Bankmitarbeiter und die Unterstützung. Durch das Engagement konnten wir wieder einige der weggefallenen Arbeitsstunden auffangen. Es ist sehr schön zu sehen, dass sich die Casteller Unternehmen gegenseitig unterstützen.“, Peter Geil, Weingutsleiter des Fürstlich Castell’schen Domänenamtes.

Im Weinberg Casteller Bausch stand das Ausbrechen von Trieben an. Nach einer kurzen Einweisung durch Weingutsleiter Peter Geil und Winzermeister Peter Hemberger ging es direkt in den Weinberg.

Neben der Hilfe im Weinberg erlangten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank auch jede Menge Wissen über den Wein, den Anbau und die Pflege der Rebstöcke.

„Gemeinsam werden wir auch diese Situation meistern. Deshalb war es für uns als Bank selbstverständlich unseren Casteller Kollegen im Weinberg zu helfen.“ So Dr. Pia Weinkamm, Vorstand bei der Fürstlich Castell’schen Bank.

  • Weingut und Forstbetrieb gehen gemeinsam neue Wege

Neben der Unterstützung der Bankmitarbeiter im Weingut, hat man auch erkannt, dass sich Synergien auch zwischen Weingut und Casteller Forstbetrieb nutzen lassen. Gemeinsam mit Forstbetriebsleiter Uwe Reißenweber, werden Ferdinand Fürst zu Castell-Castell und der Leiter des Weingutes, Peter Geil, eine ungewöhnliche Online-Weinprobe halten. Die Weinprobe „Wein, Wald, Wild“, die am 29. Mai stattfinden wird, zeigt die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den beiden Betrieben und Sparten auf. Neben dem Holzfass aus eigenen Eichen über ähnliche Denkmuster bis zu klimatischen Veränderungen, die beide Betriebe betreffen, geht es natürlich um die Weine, die im Holzfass ausgebaut sind. Als Schmankerl gibt es heimische Wildspezialitäten. „Damit zeigen wir auch hier, dass wir uns gegenseitig in dieser schweren Zeit unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Weingutsleiter Peter Geil.